{"id":18,"date":"2015-10-22T15:41:12","date_gmt":"2015-10-22T15:41:12","guid":{"rendered":"http:\/\/christian-w-thomsen.de\/?page_id=18"},"modified":"2019-01-14T08:03:58","modified_gmt":"2019-01-14T08:03:58","slug":"cv","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/?page_id=18","title":{"rendered":"CV"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Biographische-Notizen-C.W.T.md-formatierung-00000002_Seite_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-331 size-large\" src=\"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Biographische-Notizen-C.W.T.md-formatierung-00000002_Seite_1-724x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"590\" height=\"834\" srcset=\"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Biographische-Notizen-C.W.T.md-formatierung-00000002_Seite_1-724x1024.jpg 724w, https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Biographische-Notizen-C.W.T.md-formatierung-00000002_Seite_1-212x300.jpg 212w, https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Biographische-Notizen-C.W.T.md-formatierung-00000002_Seite_1-768x1086.jpg 768w, https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Biographische-Notizen-C.W.T.md-formatierung-00000002_Seite_1.jpg 1654w\" sizes=\"(max-width: 590px) 100vw, 590px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Biographische-Notizen-C.W.T.md-formatierung-00000002_Seite_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-332 size-large\" src=\"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Biographische-Notizen-C.W.T.md-formatierung-00000002_Seite_2-724x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"590\" height=\"834\" srcset=\"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Biographische-Notizen-C.W.T.md-formatierung-00000002_Seite_2-724x1024.jpg 724w, https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Biographische-Notizen-C.W.T.md-formatierung-00000002_Seite_2-212x300.jpg 212w, https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Biographische-Notizen-C.W.T.md-formatierung-00000002_Seite_2-768x1086.jpg 768w, https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Biographische-Notizen-C.W.T.md-formatierung-00000002_Seite_2.jpg 1654w\" sizes=\"(max-width: 590px) 100vw, 590px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-333 size-large\" src=\"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Biographische-Notizen-C.W.T.md-formatierung-00000002_Seite_3-724x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"590\" height=\"834\" srcset=\"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Biographische-Notizen-C.W.T.md-formatierung-00000002_Seite_3-724x1024.jpg 724w, https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Biographische-Notizen-C.W.T.md-formatierung-00000002_Seite_3-212x300.jpg 212w, https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Biographische-Notizen-C.W.T.md-formatierung-00000002_Seite_3-768x1086.jpg 768w, https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Biographische-Notizen-C.W.T.md-formatierung-00000002_Seite_3.jpg 1654w\" sizes=\"(max-width: 590px) 100vw, 590px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Biographische Notizen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christian Werner Thomsen wurde am 1. August 1940 in Dresden geboren. Die fr\u00fche Kindheit war gepr\u00e4gt durch die Kriegserlebnisse der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 und die anschlie\u00dfende Flucht, zun\u00e4chst ins Erzgebirge zu den Gro\u00dfeltern, die ein Hotel an der deutsch-tschechischen Grenze betrieben. Von dort ging es in die bayerische Oberpfalz und anschlie\u00dfend nach Bensheim an der hessischen Bergstra\u00dfe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihm bereitete ab 1946 schon die Volks-\/Grundschule in Bensheim-Auerbach gro\u00dfes Vergn\u00fcgen, dank Helmut Schaders, eines unvergessenen Klassenlehrers. Dieser verstand es, die Kinder ideal zu motivieren und bereits in so fr\u00fchen Jahren behutsam an Literatur heranzuf\u00fchren. In Hessen dauerte damals die vierte Klasse der Grundschulzeit 1 \u00bd Jahre, weil vom Fr\u00fchjahrs- auf Herbstbeginn umgestellt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es schlossen sich drei Jahre am <em>Alten Kurf\u00fcrstlichen Gymnasium<\/em> zu Bensheim an. Dies war derart konfessionell ausgerichtet, dass es sogar getrennte Fahrradst\u00e4nder f\u00fcr katholische und evangelische Fahrr\u00e4der gab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Vater wurde Vertriebsleiter einer Telefongesellschaft, womit im zweij\u00e4hrigen Turnus Ortswechsel verbunden waren. So verlief der Schulweg Christian Thomsens im Anschluss an Bensheim \u00fcber das <em>Ludwigs-Georgs-Gymnasium<\/em> Darmstadt, ein hervorragendes altsprachiges Gymnasium, zum <em>Johanneum<\/em>, der Hamburger Eliteschule, das <em>Karl-Friedrich-Gymnasium<\/em> in Mannheim, die \u00e4lteste Schule der Stadt, und schlie\u00dflich an das <em>Karls-Gymnasium<\/em> in Stuttgart, wo er 1961 das Abitur ablegte. Dort gewann er sieben von neun vergebenen Preisen, darunter den f\u00fcr den besten Deutsch-Aufsatz von 14.687 Abiturienten des Landes Baden-W\u00fcrttemberg (Zentralabitur).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jeder Schulwechsel war mit dem Verlust von Freunden, aber auch mit dem Gewinn neuer Freunde und Eindr\u00fccke verbunden. Das einschneidendste Erlebnis in Hamburg bestand in der Entdeckung eines schweren Herzfehlers, der als eine der ersten Herzoperationen in Deutschland, noch ohne Computer und Herz-Lungen-Maschine, bei einer Mortalit\u00e4tsrate von 80 %, erfolgreich operiert wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zeit in Mannheim war gekennzeichnet durch intensive Theater- und Opern-Erlebnisse. Die Mutter eines Freundes war eine bekannte Schauspielerin, die ihrem Sohn und seinem Freund Christian Thomsen zu Statistenrollen in Oper und Schauspiel sowie jederzeit freiem Eintritt verhalf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Verbindung zu Stuttgarter Klassenkameraden sind bis in die Gegenwart erhalten geblieben. Ab dem Sommersemester 1961 studierte Christian W. Thomsen in T\u00fcbingen Anglistik, Germanistik und Theaterwissenschaften. Mit Beginn des 3. Studiensemesters wurde er in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen, f\u00fcr die er nach seiner 1967 erfolgten Promotion mehr als 30 Jahre in Auswahl-Aussch\u00fcssen und als Vertrauensdozent t\u00e4tig war. 1964\/65 studierte er am <em>University College London<\/em>, an dessen <em>Bartlett School of Architecture<\/em> er 40 Jahre sp\u00e4ter eine Gastprofessur wahrnahm. Nach seiner R\u00fcckkehr aus England folgte Christian W. Thomsen dem Anglisten Kurt Otten nach Marburg. Er wurde 1967 \u00a0mit einer Dissertation \u00fcber <em>Seneca and Pre-Shakespearean Tragedy<\/em> Ottens erster Assistent und ab 1971 sein erster Habilitand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Dok1-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-329 size-large\" src=\"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Dok1-1-237x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"237\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Dok1-1-237x1024.jpg 237w, https:\/\/christian-w-thomsen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Dok1-1.jpg 497w\" sizes=\"(max-width: 237px) 100vw, 237px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das folgenschwerste Ereignis in Christian Thomsens fr\u00fcher Assistentenzeit war ein unverschuldeter Glatteis-Autounfall im Januar 1968. Dabei erlitt er sechs Sch\u00e4delbr\u00fcche, einen doppelten Sch\u00e4delbasisbruch, gel\u00e4hmte Augen, Tr\u00fcmmerbr\u00fcche in Fu\u00df und Knie sowie eine v\u00f6llig zerschmetterte rechte H\u00fcfte. Bei einer \u00e4rztlich konstatierten \u00dcberlebenschance von eventuell 1 % gelang ihm letzteres nur mit Hilfe von neun Marburger Freunden und Kollegen, die, einander abwechselnd, sechs Wochen lang Nachtwache bei dem Schwerstverletzten hielten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Getreu dem Grundsatz, \u201ewas mich nicht umbringt, macht mich st\u00e4rker\u201c, gelang nach Genesung und zahlreichen Operationen die Habilitation in Rekordzeit. Dabei erwuchs die brennende Liebe zum eigenen Fach, aber auch die zu interdisziplin\u00e4rer Forschung und Lehre. Im Jahr 1969 heiratete Christian Thomsen die Modedesignerin Ingeborg Stahringer, 1972 und 1975 wurden die beiden S\u00f6hne Kai und J\u00f6rg geboren. Der Kultusminister des Landes Hessen ernannte Christian Thomsen 1972 zum Professor f\u00fcr englische und amerikanische Literatur der Universit\u00e4t Marburg. Dort erfolgte 1973 die Habilitation in Anglistik und Amerikanistik mit einer Arbeit \u00fcber <em>Das Groteske im englischen Roman des 18. Jahrhunderts<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der Berufung als Gr\u00fcndungssenator f\u00fcr Anglistik an die damalige Gesamthochschule und sp\u00e4tere Universit\u00e4t Siegen (August 1973 ) begann f\u00fcr Christian Thomsen ein neuer Lebensabschnitt mit einer F\u00fclle wissenschaftlicher Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit 1982 kamen neben der Anglistik auch Lehre und Forschung in Architektur und Medienwissenschaft dazu. Thomsen \u00fcbernahm Gastprofessuren an den Universit\u00e4ten Jerusalem, Kopenhagen, Los Angeles (UCLA), London (Bartlett School of Architecture) Houston, Vancouver (UBC), Wien (Angewandte), Groningen. Er f\u00fchrte Regie in Filmen, H\u00f6rspielen und Theaterst\u00fccken und organisierte zahlreiche internationale wissenschaftliche Symposien und Kunstausstellungen, bevor er 2005 emeritiert wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christian Thomsen ist bisher Autor und Herausgeber von 57 eigenen B\u00fcchern und selbst herausgegebenen Sammelwerken sowie 37 weiteren B\u00fcchern im Rahmen der Reihe Siegen, Winter Verlag, Heidelberg, ca. 250 gr\u00f6\u00dferen Aufs\u00e4tzen in den Bereichen Literatur, Theater, Architektur, Design und Medien. Thomsen hat lange Zeit an f\u00fchrenden Kunst-und Architekturzeitschriften in Deutschland, \u00d6sterreich, Schweiz, Kanada und Japan mitgearbeitet \u00a0und Hochschulpartnerschaften zu UBC Vancouver und University of Gainesville, Florida aufgebaut. Seit 1995 bildete Thomsen einen weiteren Schwerpunkt im Bereich des Dokumentarfilms; er schuf 13 K\u00fcnstlerportr\u00e4ts und 30 Dokumentarfilme in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Medienzentrums der Universit\u00e4t Siegen und studentischen Filmgruppen. Seine Forschungsinteressen verlagerte er auf k\u00fcnstlerische und regionale Themen \u00fcber Siegen und das Siegerland, was zu einer engen Zusammenarbeit mit f\u00fchrenden Firmen in Gro\u00df- und Einzelhandel sowie verschiedenen Industrien f\u00fchrte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter dem Einfluss des Architekturkollegen, -autors und Freundes Ulf Jonak entwickelte Christian Thomsen eine Passion f\u00fcr Architektur. Er publizierte und lehrte in diesem Fach seit 1982. Im Laufe der Jahre kamen ca. 120 Architektur-Aufs\u00e4tze sowie 10 Architekturb\u00fccher und zwei \u00fcber Design zusammen, viele von ihnen zweisprachig oder jeweils in englischen und deutschen Ausgaben. Weltweiten Erfolg erlangte er mit seinen B\u00fcchern <em>Visionary Architecture from Babylon to Virtual Reality<\/em> (1994) und <em>Sensuous Architecture. The Art of Erotic Building<\/em> (1996). Das verschaffte ihm Kooperationen und Freundschaften mit zahlreichen prominenten Architekten. Thomsen war auch einer der ersten Publizisten, die \u00fcber mittlerweile weltweit bekannte Architekten wie Coop Himmelblau, Zaha Hadid, Bernard Tschumi, Daniel Libeskind, Morphosis, Toyo Ito u.a. schrieb und f\u00fcr sie publizistisch zu Felde zog. Sein Buch <em>Mediarchitecture<\/em> wurde in 12 Ausgaben (1994 \u2013 1996) der ber\u00fchmten japanischen Architekturzeitschrift <em>architecture and urbanism<\/em> ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der 2005 erfolgten Emeritierung fuhr Christian Thomsen fort, mit ausgew\u00e4hlten Studierenden sowie seinen DoktorandInnen umfangreiche Projektseminare abzuhalten. Eines von ihnen resultierte in dem auch international erfolgreichen Buch \u00fcber den Hei\u00dfluftballonsport <em>Erkundungen im Luftmeer<\/em> (2008). Am l\u00e4ngsten \u00fcberleben wird aber wohl <em>Menschenfresser: In Mythen, Kunst und fernen L\u00e4ndern <\/em>(1983 und 2006), seine Kulturgeschichte des Kannibalismus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn es Christian Thomsen verg\u00f6nnt w\u00e4re, im nahgelegenen Wald eine medizinisch versierte Fee zu treffen, die seine sturzbedingten Bruchverletzungen hinwegzaubern und ihm seinen Herzenswunsch erf\u00fcllen k\u00f6nnte, n\u00e4mlich noch einmal mit der gesamten Familie \u201eup in the air\u201c in einem Ballon fahren zu d\u00fcrfen, dann w\u00fcrde er vor allem seinen Enkeln Paul, Tim und Mats zeigen, um wie vieles sch\u00f6ner, entspannender und friedlicher die Welt von einem Hei\u00dfluftballon aus erscheint, denn aus einem Hochgeschwindigkeitszug oder Jet. \u00a0Theoretisch kein Problem, da er als Ehrenmitglied des Ballonsportclubs Hilchenbach an der Quelle sitzt,\u00a0 aber die Medizinm\u00e4nner senken ihre Daumen und so wird es wohl beim Wunsch bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Christian W. Thomsen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">born 1940 in Dresden, Germany. He survived the allied air raids of February 1945 while more than 120 people died in his parents&#8216; apartment. Eventually the family flew to the West.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christian Thomsen finished his school career at Stuttgart&#8217;s famous &#8222;Karls-Gymnasium&#8220; where he graduated in 1961 and won 7 out of 9 prices. He subsequently received a scholarship from the German Scholarship Foundation reading German, Theater, English and American Studies at University of Tuebingen, University College London and University of Marburg. PhD on <em>Seneca and Pre Shakespearean Tragedy <\/em>1967 (University of Marburg). In 1969 married to fashion designer Ingeborg Stahringer. Two sons, Kai Andrew, born 1972 and J\u00f6rg Matthew, born 1975. Professor of English Literature, Marburg 1972. Habilitation in English and American Literature, Marburg, 1973.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Founding senator, full professor and head of the English Department at the new University of Siegen 1973. Founding director of the University of Siegen&#8217;s &#8222;Audiovisual Media Center&#8220; 1975. Co-editor of &#8222;REIHE SIEGEN, Studies on Literature, Language and Media Sciences&#8220; from 1975 &#8211; 2006, 220 vols. 1980 chair offered at University of Duesseldorf (rejected), also 1986 at UBC Vancouver. 1981 -1987 member and for two years director of the University of Siegen&#8217;s &#8222;Research Institute in the Humanities and Social Sciences&#8220;. 1987 -1988 founding of Germany&#8217;s first &#8222;Postgraduate School in the Humanities&#8220;. 1987 &#8211; 1999 co-founder of the German Research Council&#8217;s &#8222;Interdisciplinary Research Institute in Media Sciences&#8220; at the University of Siegen. It developed into Germany&#8217;s largest media research institute with a staff of more than 120\u00a0researchers and more than 5.000 publications (representative director tor six years, president for four years). 1991 &#8211; 1995 director of the University of Siegen&#8217;s &#8222;Institute for European Literature and Media Culture&#8220;. 1995 &#8211; 2005 director of Siegen&#8217;s &#8222;Media Academy in Further Education&#8220;. 1993 -1994 co-design and opening of BMW&#8217;s multi-media museum in its Munich research plant (FIZ).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christian Thomsen retired in 2005. Until 2015 he published 32 books of his own, edited another 24 as main contributor, often with international research teams, and 38 in his function as co-editor of REIHE SIEGEN (The Siegen Series).Visiting professorships at UBC Vancouver, Copenhagen, Jerusalem, UCLA, Bartlett School of Architecture London, Houston, Vienna, Groningen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Under the influence of architectural writer, friend and colleague Ulf Jonak Thomsen developed a passion for architecture, hence publishing and teaching in architecture theory, history, criticism since 1982. He wrote ten books on architectural topics and two on design, many of them in English or in German and English editions. He gained worldwide success with his books<em> Visionary Architecture from Babylon to Virtual Reality <\/em>(1994) and <em>Sensuous Architecture. The Art of Erotic Building <\/em>(1998). Thomsen was also one of the first writers to publish on and fight for meanwhile leading architects as Coop Himmelblau, Zaha Hadid, Bernard Tschumi, Daniel Libeskind, Morphosis, Toyo Ito etc. Out of more than 250 essays and criticism published in leading journals in Germany, Austria, Canada, Japan, USA, Great Britain and Switzerland more than 120 deal with architectural topics. His book <em>Mediarchitecture <\/em>was published in 12 issues of Japan&#8217;s <em>architecture and urbanism <\/em>(1994 -1996).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">His most successful book, yet, which will survive him for many years, is his cultural history of Cannibalism, <em>Menschenfresser. .. (Man Eaters), <\/em>1983 and 2006.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Having directed many plays in his earlier years, organizing international conferences and in cooperation with his wife Inge, fashion designer and art gallerist, many art exhibitions, Christian Thomsen turned to documentary films since 1995. The result: 44 documentaries and artist portraits. After retirement in 2005 he went on working with selected groups of students and his PhD students. One of the results: the world&#8217;s largest book on hot air ballooning, the family hobby, <em>Erkundungen im Luftmeer <\/em>(<em>Explorations in the Air) 2008. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">If a benign fairy would meet Christian Thomsen in the nearby forest and grant him just one wish, he would ask for the pleasure to once more get &#8222;up, up in the air&#8220; in a balloon with his wife, his architect son Joerg, his son Kai, IT-expert and pilot and his little grandsons Paul and Tim, to show the latter how much more beautiful, relaxing and peaceful the world looks from a balloon than from high speed trains or airplanes.<div class=\"row\"> <\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Biographische Notizen Christian Werner Thomsen wurde am 1. August 1940 in Dresden geboren. 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Von dort ging es in die bayerische Oberpfalz und anschlie\u00dfend&#8230; <\/p>\n<div class=\"read-more\"><a href=\"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/?page_id=18\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":91,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/18"}],"collection":[{"href":"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/18\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":336,"href":"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/18\/revisions\/336"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/christian-w-thomsen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}